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Güstrow - Die Muse Ernst Barlachs

Einstmals herzogliche Residenz, beherbergt die Stadt von der Backsteingotik bis zum Klassizismus ein reizvolles Architekturensemble. 1228 begann mit der Verleihung des Stadtrechtes nach Schweriner Vorbild die durchaus glanzvolle Geschichte Güstrows. Ab dem 16. Jahrhundert verlegten die mecklenburgischen Herzöge ihren Sitz wieder nach Güstrow. Das 1558 nach italienischem und niederländischen Vorbildern entstandene Güstrower Schloss ist das größte erhaltene Renaissancebauwerk in Mecklenburg. In den Jahren zwischen 1962 bis 1980 wurde das Schloss mit seinen kunstvollen Stuckdekorationen und Kunstgegenständen und der dazugehörige Renaissancegarten aufwändig restauriert. Heute gehört das Gebäude zum Staatlichen Museum Schwerin und präsentiert Kunst und Kultur aus etlichen Jahrhunderten – von der Antike über das Mittelalter bis heute. Prunkvolle Waffen gehören ebenso zum Inventar wie zeitgenössisches Mobiliar, Gemälde und ausladende Tapisserien und Skulpturen.

Auf dem Marktplatz sollten Sie sich unbedingt das Rathaus mit seiner klassizistischen Schaufassade ansehen. In der Pfarr- und Marienkirche bietet sich die Gelegenheit, Orgelführungen zu erleben. Der Güstrower Dom mit Barlachs schwebendem Engel und zahlreichen Kunstwerken des Mittelalters ist das älteste Bauwerk der Stadt. Die Werke Ernst Barlachs, der in Güstrow 30 Jahre lang als Bildhauer, Maler und Dichter gelebt und dort seine bedeutendsten Arbeiten geschaffen hat, sind seit vielen Jahren Anziehungspunkt für interessierte Gäste aus Nah und Fern.

www.guestrow.de



     

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